Finanztest hat der Richtigkeit der Schufa-Auskünfte auf den Zahn gefühlt. 89 Probanden forderten die kostenlose Selbstauskunft bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung an. Nur in elf Fällen war der Basisscore, der von der Schufa ermittelt wird, korrekt. Aufgrund falscher Informationen oder veralteter Fakten entsteht ein fehlerhafter Basisscore, der Verbraucher langfristig belasten kann.

Aus diesem Grund sollten die eigenen Schufa-Daten regelmäßig überprüft werden. Dies ist mit der kostenlosen Selbstauskunft, die einmal im Jahr von einem Verbraucher in Anspruch genommen werden kann, möglich. Fallen in dieser Selbstauskunft Daten auf, die falsch sind, können Verbraucher einen Änderungsantrag stellen.

Für den Zeitraum der Überprüfung werden die Einstufungen der Schufa gesperrt. Ergab auch die Überprüfung, dass die Daten falsch oder veraltet sind, werden sie aus der eigenen Schufa-Auskunft gelöscht und ein neuer Basisscore wird ermittelt.

Die Schufa bezieht bei der Sammlung von Daten ausschließlich die Informationen ein, die durch die jeweiligen Partner gemeldet werden. Sind diese falsch oder nicht mehr korrekt, kann es zu einer unkorrekten Einstufung kommen, die für Verbraucher mit ungünstigen Kreditzinsen oder Problemen beim Onlineshopping einhergehen kann.

Wie verhalten wenn Schufa Auskunft falsch ist?
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